Vom ersten Gespräch bis zur jährlichen Kontrolle

Ein Ofenprojekt in einer Bestandsimmobilie folgt einer klaren Reihenfolge. Wird ein Schritt übersprungen, entstehen später oft Verzögerungen. Deshalb halten wir uns an eine feste Abfolge, die wir hier im Detail beschreiben.

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Erstgespräch und Bestandsaufnahme

Wir besprechen Nutzungsgewohnheiten, verfügbaren Platz und gewünschte Heizleistung. Vor Ort erfassen wir Raumhöhe, Deckenaufbau und die grundsätzliche Zugänglichkeit für den späteren Materialtransport. Diese Informationen bilden die Basis für die weitere Planung.

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Beratung zur Brennstoffwahl

Anhand von Lagerraum, gewünschter Bedienhäufigkeit und baulichen Gegebenheiten besprechen wir, ob Scheitholz, Pellets oder eine Kombination sinnvoll erscheint. Wir stellen Vor- und Nachteile sachlich gegenüber, die endgültige Entscheidung liegt bei Ihnen.

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Rauchfangprüfung mit dem Kehrer

Gemeinsam mit dem örtlich zuständigen Rauchfangkehrer wird der vorhandene Fang begutachtet. Geprüft werden unter anderem Zugverhalten, Querschnitt und baulicher Zustand. Das Ergebnis wird schriftlich festgehalten und bildet die Grundlage für die technische Planung des Einbaus.

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Planung nach OIB-Richtlinien

Auf Basis der Prüfergebnisse erstellen wir eine Einbauplanung, die Abstände zu brennbaren Bauteilen, Verbrennungsluftversorgung und Statik berücksichtigt. Diese Planung orientiert sich an den einschlägigen OIB-Richtlinien und wird vor Baubeginn mit Ihnen durchgesprochen.

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Einbau vor Ort

Der eigentliche Einbau erfolgt in mehreren Etappen: Vorbereitung der Aufstellfläche, Montage des Ofens beziehungsweise Aufbau des Kachelofens, Anschluss an den Rauchfang und Kontrolle aller Verbindungen auf Dichtheit.

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Erstinbetriebnahme

Nach Abschluss der Montage erfolgt eine kontrollierte erste Inbetriebnahme. Wir prüfen Zugverhalten, Rauchaustritt und Dichtheit unter realen Bedingungen und weisen in die Bedienung ein, inklusive Hinweisen zu Anheizverhalten und Luftregelung.

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Jährliche Reinigung und Funktionskontrolle

Vor Beginn jeder Heizsaison vereinbaren wir einen Wartungstermin. Dabei werden Feuerraum, Rauchgaszüge und Dichtungen gereinigt beziehungsweise geprüft, Verschleißteile begutachtet und Auffälligkeiten dokumentiert.

Fragen, die im Ablauf häufig auftauchen

Wie lange dauert die Rauchfangprüfung in der Regel?

Die Dauer hängt vom Zustand und der Zugänglichkeit des Rauchfangs ab. Eine Sichtprüfung kann rasch erfolgen, eine genauere Zugmessung benötigt teils mehr Zeit, besonders bei älteren oder verwinkelten Fängen.

Ist bei jedem Bestandsgebäude ein Einbau möglich?

Das hängt von der baulichen Substanz und dem Zustand des vorhandenen Rauchfangs ab. Erst die gemeinsame Prüfung mit dem Rauchfangkehrer zeigt, ob und unter welchen Voraussetzungen ein Einbau in Frage kommt.

Wird die Erstinbetriebnahme dokumentiert?

Ja. Wir halten Messwerte, festgestellte Auffälligkeiten und durchgeführte Einstellungen schriftlich fest und übergeben diese Dokumentation gemeinsam mit einer Bedienungserklärung.

Wie oft ist eine Funktionskontrolle sinnvoll?

Üblich ist eine jährliche Kontrolle vor der Heizsaison. Bei intensiver Nutzung oder besonderen baulichen Gegebenheiten kann eine häufigere Prüfung sinnvoll sein, was individuell besprochen wird.

Bereit für ein Erstgespräch?

Wir nehmen uns Zeit, um Ihre bauliche Situation und Ihre Vorstellungen kennenzulernen.

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